Auszeitmodell
in Kooperation mit Stadtteilschulen und ReBBZ

Auszeitmodell
in Kooperation mit Stadtteilschulen und ReBBZ

Das "Auszeit"-Modell ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 in Stadtteilschulen und Schulen im ReBBZ, bei denen sich abzeichnet, dass die Regelschule ihnen aktuell keine Lernfortschritte bieten kann. Gründe können sein: Schulmüdigkeit und Schulverweigerung, fehlende Lernmotivation, Perspektivlosigkeit, etc. In solchen Fällen kann eine veränderte Lernstruktur mit praxisorientierten Inhalten und Lernmethoden zurück zum Lernerfolg führen .

Die Hamburger Produktionsschulen können Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren für einen begrenzten Zeitraum von i.d.R. drei Monaten ein alternatives pädagogisches Lernumfeld bieten. Arbeiten und Lernen in den verschiedenen Werkstätten und Dienstleistungsbereichen der Produktionsschule ermöglicht den Schülerinnen und Schüler des "Auszeit"-Modells zudem erste Einblicke in eine Arbeitswelt mit betriebsähnlichen Strukturen. Durch praktisches Tun sich neu zu orientieren, sozial zu stabilisieren, wieder systematisch an das Lernen heranzuführen und schulische bzw. berufliche Perspektiven zu eröffnen sind die Ziele des "Auszeit"-Modells.

Die Sprungbrett Produktionsschulen halten 10 Plätze für das "Auszeit"-Modell vor. In einer vorangestellten Fallkonferenz (Schule, Beratungsdienst, Produktionsschule) wird die Teilnahme beschlossen und gemeinsam mit dem/r Schüler-/in individuelle Lernziele für die Dauer der Auszeit vereinbart. Zum Ende der Auszeit reflektieren wir den Lernerfolg mit allen Beteiligten.

Bei Interesse nimmt die Regelschule Kontakt mit der Produktionsschule und dem zuständigen Beratungsdienst der Stadtteilschule/ReBBZ auf. Gerne unterstützt das Schulbüro der Sprungbrett Produktionsschulen den Zugangsprozess. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular.